Spezielles Anreizsystem für verantwortungsvollen Umgang in Zusammenarbeit mit der Stadt

Gemeinsam mit dem Unternehmen Bird bringt die Stadt Frankfurt (Oder) in Zusammenarbeit mit der Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) (SVF) insgesamt 150 E-Roller an 15 Standorten auf die Straßen.

Bei der Auswahl der Standorte wurde insbesondere darauf geachtet, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Verkehr nicht zu beeinträchtigen.

Gebucht werden können die E-Roller mobil über das Smartphone, die notwendige Bird-App steht bei Google Play und im App Store zum Download bereit. Die Grundgebühr für das Ausleihen beträgt 1 Euro. Jede genutzte Minute kostet 19 Cent.

Mit einer Reichweite von 25 Kilometern sind die Roller auf kurzen Strecken und in Verbindung mit Bus und Straßenbahn eine Alternative zum Auto. Nutzerinnen und Nutzer können so einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

 

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Initiatoren des Projektes:
Christian Kuke (SVF), Philipp Schacht (SVF), Dr. André Benedict Prusa (Geschäftsbereichsleiter Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Stadt Frankfurt (Oder)), Matthias Wanko (Bird)
(von links nach rechts)
Eine Parkfläche der Bird-Scooter ist der Dresdener Platz, in unmittelbarer Nähe der Straßenbahn- und Bushaltestelle

„Zusammen mit Bird bieten wir den Menschen in unserer Stadt ab diesem Sommer eine effiziente und individuelle Fortbewegungsmöglichkeit“, sagt Dr. André Benedict Prusa, Geschäftsbereichsleiter Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder). „Durch das neue, innovative Anreizsystem kann bei der Nutzung und insbesondere beim Parken der Scooter eine Grundordnung gewährleistet werden. Dadurch finden mehr Menschen die E-Scooter dort vor, wo sie auch benötigt werden und die Mikromobilitätslösung erhält einen deutlich höheren Nutzwert.“

„Wir als Stadtverkehrsgesellschaft sind der Mobilitätsdienstleister der Zukunft für unsere Stadt. Deshalb gehören für uns auch die vielfältigen, klimafreundlichen Angebote der Mikromobilität wie beispielsweise die E-Roller und unsere E-Lastenradflotte in Ergänzung zum ÖPNV zu einer zunehmend smarten Mobilität dazu“, betont Christian Kuke, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft.

Für einen respektvollen Umgang der Roller-Nutzenden mit dem städtischen Raum wurde ein intelligentes Rückgabesystem entwickelt. Über die App sind Zonen im Stadtgebiet ausgewiesen, in denen das Abstellen erlaubt und möglich ist. Außerhalb dieser kann die Buchungszeit nicht beendet werden. Wer den Roller an einem der gekennzeichneten Plätze abstellt, erhält als Bonus eine Gutschrift für die nächste Nutzung.

Sicherheit hat für Bird hohe Priorität. Aus diesem Grund soll eine Reihe von Regeln sicherstellen, dass Bird einen positiven Beitrag zum Stadtverkehr leisten kann. Nutzrinnen und Nutzer von Bird müssen mindestens 18 Jahre alt sein und vor der ersten Fahrt ein Training mit Sicherheitshinweisen und Verhaltensregeln in der App absolvieren. Die Roller werden per GPS geortet, wodurch das Unternehmen die Fahrzeuge im Auge behalten und sicherstellen kann, dass sie korrekt gefahren und geparkt werden. Bird hat darüber hinaus mit der Stadt zusammengearbeitet, um etwa festzulegen, in welchen Bereichen der Stadt die Roller nicht geparkt werden dürfen.

„Wir freuen uns sehr, unsere branchenführenden Scooter im Einklang mit den kommunalen Vorgaben nach Frankfurt (Oder) zu bringen und erstmals in Deutschland zusammen mit einer Stadt ein neues und innovatives Konzept für ein verantwortungsvolles Miteinander umzusetzen, um das nachhaltige Potenzial individualisierten Personenverkehrs noch besser auszuschöpfen”, sagt Stephan Teichmann, Geschäftsführer von Bird in Deutschland. „Die Transformation des Stadtverkehrs stellt eine enorme Herausforderung für die Kommunen dar, die vielfältige Lösungsansätze erfordert. Mit Bird möchten wir einen Beitrag dazu leisten, dem motorisierten Individualverkehr ein breiteres Spektrum an Alternativen gegenüberzustellen. Auf diese Weise konnte Bird bereits viele Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt dabei unterstützen, die Mobilitätswende voranzutreiben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun auch den Menschen in Frankfurt (Oder) eine neue Option anbieten können, um in der Stadt so effizient und sicher wie möglich unterwegs zu sein.”

So funktioniert Bird:

  • Bird-App auf dem Smartphone installieren und ein Kundenkonto erstellen.
  • Sicherheits-Tutorial in der App absolvieren, um mit der ersten Fahrt beginnen zu können.
  • App öffnen und Bird-Scooter auf der Karte suchen.
  • QR-Code auf dem Lenker des Bird-Scooters scannen, um ihn freizuschalten und die Fahrt zu beginnen.
  • Den Bird-Scooter am Ende der Fahrt außerhalb einer Parkverbotszone abstellen. Darauf achten, dass der Scooter sicher und rücksichtsvoll geparkt wird und keine anderen Verkehrsteilnehmenden einschränkt.
  • Ein Foto vom geparkten Bird-Scooter machen und die Fahrt in der App beenden.